published 26.04.2026

Bild: ChatGPT

Im April 1986 ging in einer bislang unbekannten Stadt, 100 km nördlich von Kiew, ein militärischer Atomreaktor in Flammen auf, der ursprünglich der Herstellung von Plutonium für sowjetische Atombomben diente.  Diese Katastrophe verbreitete radioaktive Substanzen über weite Gebiete, sogar bis Mitteleuropa, und sie übertraf die schlimmsten Prognosen die nukleare Theoretiker sich hätten ausdenken können.

Welche Lehren hat die Menschheit in den 40 Jahren seit her gezogen?

Diese Entwicklung sagt wohl über den Volkscharakter der jeweiligen Nationen mehr  aus,  als über ihr physikalisches Verständnis.


Welches Vertrauen die Völker nach Tschernobyl nun in ihre Stromversorgung aus Kernenergie setzten spiegelt sich in konkreten Zahlen wider,. Weltweit wurden „vor Tschernobyl“ ca. 260 Gigawatt Kernenergie in die Stromnetze gespeist – das entspricht ganz ungefähr  260 ausgewachsenen Kraftwerken. Von Deutschland kamen damals 20 GW.

Heute sind es weltweit 400 GW, von Deutschland aber kommt nichts, ausgerechnet aus dem Land, wo 1939 von Hahn, Strassmann und Meitner die Spaltung des Atoms und damit die Quelle der Kernenergie entdeckt worden waren.

Zu diesem Thema hatte ich die Gelegenheit mit Holger Duglas und Manfred Haferburg, zwei bedeutenden Experten auf ihren jeweiligen Gebiet ein Gespräch zu führen, das auf Tichys Einblick zu finden ist.

https://www.youtube.com/watch?v=8Jo6-Dj4THQ


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